Ein im doppelten Wortsinn fantastischer Abend... Thomas Zoller und Kurt Weinzierl als Sprecher adaptierten Die Oper nun für ein faszinierendes Projekt. Zoller, singulärer Saxophonist und Arrangeur, hört und spürt tief hinein in Orffs Musik voll Rhythmen, Ostinati, Minimalelementen und Orchesterfarben und wandelt sie, ohne die Partitur umzuschreiben, in prächtigsten, mitreißenden "Zollsound" um. Ein Erlebnis wie Zoller selbst... Kurt Weinzierl schildert, flüstert, erzählt, insistiert, rappt und rhythmisiert. Er entführt in eine Märchenlandschaft, ins Absurde und Fantastische - in ein kleines Welttheater. ZOLLSOUND FÜNF UND KURT WEINZIERL SPIELEN DEN MOND VON CARL ORFF  (Tiroler Tageszeitung 21.8.06)

 

Magische Musik und der Zauber einer Stimme. Zu einem außergewöhnlichen Erlebnis wurde der letzte Abend der JazztimeZOLLSOUND FÜNF UND KURT WEINZIERL SPIELEN DEN MOND VON CARL ORFF (Böblinger Nachrichten, 5.5.06)  

 

Jazz in vollkommener Balance. JAZZ AND THE PHILHARMONICS (Augsburger Zeitung 16.08.04)

 

...zauberhaft arrangiert...magische Momente JAZZ AND THE PHILHARMONICS (Friedberger Allgemeine 16.08.04)

 

Er präsentiert sich dabei als begnadeter Melodiker, der seine melodischen Erfindungen in raffinierte Tonsätze einzupacken versteht...und er ist ein Klangästhet, der ganz locker die schwierige Balance zwischen klanglicher Schönheit und jazzgerechter Intonation meistert

...vollständiges Schweigen führt Musik natürlich ad absurdum, aber man kann versuchen, Aussagen zu komprimieren, Überflüssiges zu vermeiden, eine musikalische Sprache zu finden, die ein Maximum an inhaltlicher Dichte ermöglicht. Und dies ist Zoller gelungen.

Was kann man mehr über eine herausragende CD sagen? ZOLLSOUND CHAMBER ORCHESTRA (Jazzpodium 9/2002)

 

Komponist und Arrangeur bewies schon mit dem Eingangstück "Der Klang", der vom Chorraum ins Heute herabschwebte, dass er Weltmusik vom anderen Ende der Tradition anpeilt, die gar nichts mit den altbackenen Play-Bach-Affairen zu tun hat.

(Abendzeitung Nürnberg, 18. Juli 2002)

 

Zoller ist nicht nur ein überaus fähiger Jazz-Arrangeur, sondern auch ein fantasievoller (wiewohl der Klassischen Moderne verpflichteter) Musica-Nova-Komponist. Er schuf für diverse nach ungewöhnlichem Musik-Material verlangende Kombination von Jazzcombo und Knabenchor ein paar ziemlich außergewöhnliche Auftragsarbeiten.

(Nürnberger Nachrichten, 18. Juli 2002)

 

Die Kompositionen sind hochinteressant und meditativ, sie erinnern an eine Mischung von Darius Milhaud und Musik, wie sie jetzt oft in Brasilien gemacht wird. (Claus Ogerman, Komponist, Arrangeur über Zollsound Chamber Orchestra Herbst 2001)

 

Kritikertipp der Süddeutschen Zeitung Dez. 99: Das Gleichgewicht, Musik zum gleichnamigen Theaterstück von Botho Strauß, ... (SZ 1999)

 

Die Ruhe und Spannung verbindende Klangarchitektur Thomas Zollers, das homogen-dynamische Kollektiv und die einfühlsam- einfallsreichen Improvisationen...- alles Weltklasse  (Jazz-Zeitung 11/99, Munich Saxophone Family)

 

...Thomas Zoller... zählt zu den bedeutensten zeitgenössischen Musikschaffenden Europas...(Applaus 10/98)

 

...die zum Feinsten gehört, was man derzeit erleben kann und den Namen rechtfertigt unter dem sie antreten, eine Familie eben.
(Frankfurter Rundschau 1997, Munich Saxophone Family)

 

...die Sensation des Festivals. (Würzburger Zeitung 1997, Zoll Meets The Masterfranks)

 

...die Munich Saxophone Family, ein Saxophonquartett, das zum Außergewöhnlichsten zählt, was der europäische Jazz zu bieten hat. (SZ 1997)

...ein Ohrenschmaus für Klangästheten... ein Ausnahmemusiker. (Der Neue Tag 1996, Zoller plays Mulligan)

 

...auf unausgetretenen Pfaden zwischen Neuer Musik und Pop, wo Skurrilität und Tiefe nahe beieinander liegen...Wer Saxophonquartette nur für eine Mode der letzten 10 Jahre hält, oder meint, alles auf diesem Gebiet sei schon gesagt, der wird hier eines Besseren belehrt: ein zukünftiger Klassiker, fünf Sterne (Markus A. Woelfe, Hi Fi Vision 3/96, Munich Saxophone Family)

 

Ähnlich, wie es für poetische Texte verschiedene Lesarten gibt, gibt es für die poetische Musik verschiedene Hörarten. Die Stücke auf dieser CD sind komplex und luzide, so dass man ihnen genretümelndes Paraphrasieren gut und gerne ersparen darf. Mehrfaches Hören belohnt überdies mit Entdeckerfreude. Einen sehr sympathischen Eindruck möchte ich jedoch ganz besonders hervorheben: Die Musik erscheint mir reich und getrost. Sie kommt ohne überredende Gesten aus, sie buhlt nicht. Sie lässt mich innehalten. (Werner Klausnitzer 1995, Munich Saxophone Family)

 

...den man ohne rot zu werden, zu den interessantesten und wichtigsten Tonsetzern Deutschland zählen darf: Thomas Zoller feiert mit seiner neuen Gruppe "Zoll meets the Masterfranks" Weltpremiere. Er ist ein Spezialist für kühn schillernde Klangflächen, einer, der kunstvoll Allerlei um klare Melodien herumzudrapieren weiß und stets genug Improvisation absteckt, um seinen Stücken Entfaltung zu ermöglichen. (Ssrius W. Pazkad 1995, Zoll Meets The Masterfranks)

 

...denn derart kongeniale Bläsersätze und beeindruckende Toncollagen sind heutzutage - leider- rar gesät (SZ 1994, Die Konferenz)

 

Musikarchitekt Thomas Zollers Saxomarxium und Musterbeispiel dafür, wie wahre Progressivität ihre Kraft aus der Tradition saugt. (Joe Kienemann 1992, Munich Saxophone Family)

 

...der Mann am Dirigentenpult, ein Musik-Vollblüter und Jazz-Feindecker, der mit diesem Projekt nicht nur seine bisherige Karriere gekrönt, sondern auch ein faszinierendes, wenn nicht wegweisendes, Monument zeitgenössischer Tonkunst geschaffen hat, Thomas Zoller (Bayr. Rundfunk 1992, European Broadcasting Union Big Band)

 

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